Ernährungsberatung
für Katzen, Hunde und Pferde

Gutes Futter - gute Gesundheit

Eine artgerechte Fütterung bestimmt massgeblich die Gesundheit unserer Tiere. Bessere Vitalität, besseres Immunsystem, bessere Verdauung, bessere Rekonvaleszenz, bessere Zähne. Es ist wichtig, die Bedürfnisse der einzelnen Tierarten zu kennen.

Hunde

Trotz der Domestikation des Hundes, blieben die Merkmale des Verdauungstraktes analog des Wolfes gleich. Es sind Rohfleischfresser, die nahezu die ganze Beute fressen und in kleinen Mengen zusätzlich Beeren und Früchte zu sich nehmen. Ein korrekter Mix aus Muskelfleisch, Innereien, Kohlenhydrate, Gemüse sowie Beeren und Früchte ist wichtig.

Katzen

Im Gegensatz zu den Hunden sind Katzen reine Rohfleischfresser. Sie können Kohlenhydrate und Zucker nicht korrekt Verstoffwechseln. Der grösste Teil ihrer Nahrung besteht aus rohem Muskelfleisch. Dazu im ausgewogenen Verhältnis rohe Innereien und wenig Pansen. Die Katze beschäftigt sich täglich bis zu 11h mit Futtersuche, Lauern und Jagen. Sie deckt ihre Ration mit einigen grösseren Portionen (Mäuse, Vögel, etc.) und kleineren Snacks (Insekten u.ä.) ab. Eine zu lange Futterpause sollte bei Katzen vermieden werden.

Pferde

Pferde sind Herbivoren, also reine Pflanzenfresser und beschäftigen sich in der Natur 14-16 Stunden mit der Futtersuche und Aufnahme von rohfaserreicher Nahrung. Ihre Verdauung ist darauf ausgelegt, ständig kleine Mengen Futter zu verarbeiten. Dies ist wichtig für eine gesunde Magen-Darm Flora und fördert die Darmtätigkeit sowie die psychische Ausgeglichenheit. Pferde sollten nach Möglichkeit dauerhaften Zugang zu abwechslungsreichem Raufutter zur Verfügung haben.